Cocktail Rezept

Scotchman in Philadelphia Rezept

Basisspirituose
Whisky-Cocktails
Methode
gerührt
Glas
Highballglas
Eis
Eiswürfel
Zubereitungszeit
2 Minuten
Portionen
1 Drink
Alkoholgehalt ca.
12 % vol
Schwierigkeit
einfach
Passt zu
Aperitif

Der Scotchman in Philadelphia ist ein ungewöhnlicher Highball aus den 1930ern, der amerikanischen Applejack mit portugiesischem Portwein kombiniert. Trotz des Namens kommt kein Scotch zum Einsatz – die Bezeichnung spielt vermutlich auf die schottischen Einwanderer in Philadelphia an, die hier ihren Apfelbrand tranken. Der Drink verbindet fruchtige Säure mit würziger Süße und einer spritzigen Ginger-Ale-Krone.

Und das brauchst du für den Scotchman in Philadelphia

4 cl Applejack oder Apfelbrand

4 cl Portwein (Ruby oder Tawny)

3 cl frisch gepresster Orangensaft

Ginger Ale zum Auffüllen

Eiswürfel

Darauf kommt es an

Die Wahl des Portweins macht hier den Unterschied: Ruby Port bringt mehr Frucht und Frische, Tawny Port liefert Nuss- und Karamellnoten, die sich mit dem Apfelbrand zu einer fast herbstlichen Kombination verbinden. Wichtig ist, den Orangensaft wirklich frisch zu pressen – aus der Flasche wird der Drink flach und eindimensional. Beim Applejack greife ich zu Laird's Straight oder einem guten Calvados, wenn's edler sein soll. Billige Apfelbrände kippen den Drink ins Scharfe.

Varianten

  • Philadelphia Sour — Ginger Ale weglassen, dafür 1,5 cl Zitronensaft und 1 cl Zuckersirup zugeben, im Shaker schütteln und auf Eis in einen Tumbler abseihen
  • Scottish Apple — Applejack durch Scotch Whisky ersetzen – dann stimmt wenigstens der Name
  • Winter Scotchman — Mit Apfelsaft statt Orangensaft und einem Schuss Zimt-Sirup für die kalte Jahreszeit

Häufige Fragen

Welchen Portwein soll ich verwenden?

Ruby Port ist die klassische Wahl – fruchtig und nicht zu komplex. Tawny Port funktioniert auch, bringt aber mehr Röstaromen mit.

Kann ich statt Applejack normalen Apfelbrand nehmen?

Ja, jeder gute Apfelbrand funktioniert. Calvados ist die elegantere, aber auch teurere Alternative.

Warum heißt der Drink Scotchman, wenn kein Scotch drin ist?

Die genaue Herkunft ist unklar – vermutlich eine Anspielung auf die schottisch-stämmigen Applejack-Trinker in Philadelphia.

Wie süß sollte das Ginger Ale sein?

Ein trockenes Ginger Ale wie Fever-Tree oder Thomas Henry passt besser als süße Supermarkt-Varianten – der Portwein bringt schon genug Süße mit.

Zubereitung

  1. Highballglas mit Eiswürfeln füllen.
  2. Applejack, Portwein und frisch gepressten Orangensaft direkt ins Glas geben.
  3. Mit einem Barlöffel kurz verrühren, bis sich die Zutaten verbunden haben.
  4. Mit Ginger Ale auffüllen und vorsichtig einmal umrühren.
  5. Mit einem Stirrer servieren.

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