Der molekulare Mojito ist der kubanische Klassiker mit Saftperlen oder Minz-Caviar: weißer Rum, Limette, Minze, Soda – plus Bubbles. Der Drink muss trotzdem nach Mojito schmecken, nicht nach Labor. Die Perlen platzen im Mund und setzen Aroma frei, während der Rest des Drinks klassisch bleibt. Wichtig ist, die Bubbles erst ganz zum Schluss aufzusetzen, sonst werden sie beim Rühren zerstört.
Und das brauchst du für den Molekularer Mojito
5 cl weißer Rum
3 cl Limettensaft
2 TL Zucker
8 Minzblätter
Soda
2 EL Limetten-Minz-Bubbles
Garnitur: Minze
Darauf kommt es an
Die Bubbles dürfen auf keinen Fall untergerührt werden, sonst platzen sie sofort und du hast nur noch grünen Schleim oben schwimmen. Deshalb: Drink komplett fertig bauen, dann die Perlen mit einem Löffel vorsichtig auf die Oberfläche setzen. Sie sinken von selbst leicht ein und verteilen sich beim Trinken. Die Bubbles stellst du mit Natriumalginat und Calciumlactat her – oder kaufst sie fertig. Selbermachen lohnt sich nur, wenn du öfter molekular arbeitest.
Varianten
- Virgin Molecular Mojito — Ohne Rum, dafür mehr Limette und Minze. Die Bubbles bleiben gleich.
- Strawberry Molecular Mojito — Mit Erdbeer-Bubbles statt Limetten-Minz-Perlen und 2 cl Erdbeersirup.
- Passion Fruit Molecular Mojito — Maracuja-Bubbles und 2 cl Maracujasaft zusätzlich zum Limettensaft.
Häufige Fragen
Geht es ohne Rum?
Ja, dann ist es ein Virgin Mojito mit Bubbles. Soda und Limette bleiben gleich, eventuell etwas mehr Minze verwenden.
Wo bekomme ich die Bubbles her?
Entweder selbst herstellen mit Natriumalginat und Calciumlactat oder fertig kaufen. Manche Bars und Online-Shops bieten Cocktail-Bubbles an.
Kann ich normale Eiswürfel statt crushed ice nehmen?
Geht, aber crushed ice kühlt schneller und verdünnt gleichmäßiger. Außerdem sieht es im molekularen Mojito besser aus.
Wie lange halten die Bubbles?
Im Drink etwa 10–15 Minuten, dann werden sie weich. Deshalb den Drink zügig servieren und trinken.
