Wer Sojadrink selbst macht, weiß, was drin ist. Die Kombination aus Mango und Kokosmilch bringt eine cremige Süße, die den leicht nussigen Eigengeschmack der Sojabohnen ausbalanciert. Der Ahornsirup rundet ab, ohne zu dominant zu werden. Das Ergebnis ist ein Drink, der sich pur trinken lässt oder als Basis für Smoothies und Cocktails funktioniert.
Und das brauchst du für den Mango-Kokos-Sojadrink
1 Tasse Sojabohnen
4 Tassen Wasser
1 reife Mango, geschält und entkernt
1/2 Tasse Kokosmilch
2–3 Esslöffel Ahornsirup
1 Prise Salz
Darauf kommt es an
Die Prise Salz ist kein Fehler — sie hebt die Fruchtigkeit der Mango und mildert die Bitterkeit, die beim Kochen der Sojabohnen entstehen kann. Wer den Drink direkt nach dem Mixen probiert, merkt oft noch eine leicht mehlige Textur. Das verschwindet beim Köcheln. Wichtig: Den Sojadrink nicht zu stark aufkochen, sonst flockt er aus. Mittlere Hitze reicht. Die Konsistenz lässt sich über die Menge der Kokosmilch steuern — mehr macht den Drink fülliger, weniger lässt ihn leichter wirken.
Varianten
- Ananas-Kokos-Sojadrink — Mango durch 1 Tasse frische Ananasstücke ersetzen, ergibt eine säuerlichere Note.
- Vanille-Sojadrink — Mango weglassen, stattdessen das Mark einer halben Vanilleschote und 1 Esslöffel Kokosblütenzucker verwenden.
- Schoko-Sojadrink — 2 Esslöffel Kakaopulver und 1 Esslöffel Agavendicksaft statt Mango und Ahornsirup zugeben.
Häufige Fragen
Kann ich vorgekochte Sojabohnen verwenden?
Ja, das spart Zeit. Dann entfällt das Einweichen und das Köcheln reduziert sich auf 5 Minuten. Die Textur wird etwas dünner, lässt sich aber mit mehr Kokosmilch ausgleichen.
Wie lange hält sich der Sojadrink?
Im Kühlschrank etwa 3–4 Tage in einer verschlossenen Flasche. Vor Gebrauch schütteln, da sich die Bestandteile absetzen.
Kann ich den Ahornsirup durch andere Süßungsmittel ersetzen?
Agavendicksaft, Dattelsirup oder Kokosblütenzucker funktionieren gut. Honig passt geschmacklich, ist aber nicht vegan.
Warum muss der Sojadrink gekocht werden?
Rohe Sojabohnen enthalten Trypsininhibitoren, die die Verdauung hemmen. Durch das Erhitzen werden diese unschädlich gemacht und der Drink bekömmlicher.
