Colada Morada ist ein alkoholfreies Getränk aus Ecuador, das traditionell zu Allerheiligen getrunken wird. Dunkle Beeren, Ananas und Gewürze wie Zimt und Nelke werden zu einem Sud eingekocht, der warm oder kalt serviert wird. Anders als Limonade hat die Colada Morada eine dichte, fast samtige Textur und eine Tiefe, die an Glühwein erinnert – nur eben ohne Alkohol und mit tropischer Frucht.
Und das brauchst du für den Colada Morada
8 cl Beeren-Ananas-Sud (Brombeere, Heidelbeere, Ananas)
2 cl Limettensaft
1 cl Zuckersirup
Prise Zimt und Nelke
Garnitur: Beeren
Darauf kommt es an
Der Sud darf köcheln, aber nicht kochen. Zu hohe Hitze macht die Beeren bitter und zerstört die feine Balance zwischen Frucht und Gewürz. Wer den Sud kalt stellt, bekommt einen erfrischenden Sommerdrink. Wer ihn lauwarm lässt, hat ein Getränk, das an kalten Abenden wärmt, ohne schwer zu sein. In Ecuador wird die Colada Morada oft mit Maismehl angedickt – hier bleibt sie flüssiger, aber die Gewürze und die dunkle Beerenfrucht geben trotzdem Körper.
Varianten
- Colada Morada mit Maracuja — 1 cl Maracujasaft zum Sud geben – bringt Säure und tropische Schärfe.
- Colada Morada kalt — Sud komplett auskühlen lassen und über Crushed Ice servieren.
Häufige Fragen
Wird die Colada Morada heiß getrunken?
Traditionell oft warm, vor allem zu Allerheiligen in Ecuador. Kalt über Eis ist sie ein Sommerdrink mit denselben Gewürzen.
Welche Beeren passen am besten?
Brombeeren und Heidelbeeren sind klassisch. Schwarze Johannisbeeren oder Cassis gehen auch, bringen aber mehr Säure.
Kann man die Colada Morada vorbereiten?
Ja. Der Sud hält sich im Kühlschrank drei Tage. Vor dem Servieren mit Limette und Sirup abschmecken.
